SÜSSE ERSTHELFER

Endlos lange Tage mit Husten, Schnupfen und Fieber… 7541…da sind sie wieder, die kleinen, fiesen Mist-Viren. Trollt Euch! Das famose Zwiebelsaftmedikament („diy“ – Zwiebeln auf der Heizung entsaften…) steht noch auf der Testliste. Als Ersthilfe gibt es Eis! Gute Besserung! 7543 Vanilleschote auskratzen und mit der Milch und der Sahne aufkochen.7564 7599 Die Eier trennen und mit dem Zucker verrühren.7606 Die heiße Vanillemilch einlaufen lassen und dabei ständig rühren.7619 7623 7636 Die Milch-Eimasse auf dem Wasserbad solange rühren, bis sie leicht dicklich wird.7653 Man nennt das auch „zur Rose abziehen“, da sich eine Art Rosenmuster bilden sollte, wenn man auf den Löffel pustet. – Wird heutzutage aber nicht mehr so beschrieben, da zu unhygienisch.7890 Cremig gefrieren und soweit nicht anders angeordnet, 3 mal täglich aufessen.7924

Wer sich übrigens immer noch fragt, ob er eine Eismaschine braucht. JA – ihr braucht unbedingt eine, denn der nächste Sommer kommt bestimmt.18386 Und hier nochmal das Rezept zum Mitschreiben.

Vanilleis 

  • 250 ml Milch
  • 250 ml Sahne
  • 80 g Zucker
  • 4 Eigelb
  • 1 Vanilleschote

Die Vanilleschote mit einem scharfen Messer der Länge nach aufschlitzen und das Vanillemark herausschaben.

Die Milch und die Sahne mit dem Vanillemark und der ausgekratzten Vanilleschote aufkochen.

Die Eigelbe mit dem Zucker verrühren und mit der Milch-Sahne Mischung in einer großen Rührschüssel kräftig verquirlen.

Die Schüssel auf ein heißes Wasserbad setzen und die Creme so lange rühren, bis die Masse dicklich wird. Anschließend auf Eiswürfeln kalt rühren und die Masse in der Eismaschine oder im Froster cremig gefrieren. Das dabei immer wieder mit einem Mixstab aufrühren. Solange weitermachen, bis es cremig gefroren ist.

Falls das Eis im Tiefkühlschrank zu fest geworden ist, einfach 5-10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen und noch einmal cremig rühren. Das funktioniert super mit einem Stabmixer. Das weiche und aufgemixte Eis dann vor dem Servieren noch einmal 15-20 Minuten in das Eisfach stellen, damit es nicht zu weich ist.

TIPP: Juhuuu, wie immer könnt ihr aus diesem Eisgrundrezept ganz viele Eisorten kreieren…. aber dazu demnächst mehr 😉18032

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IMMER DIE BESTEN

DANKE WALTER, FÜR DIESEN SCHÖNEN SONNTAG! APFEL-1 APFEL-2….ja, dieser Kuchen ist ein Apfelkuchen. Leckeres Rezept aus dem Umschau Buch „Genussvoll leben mit Histaminintoleranz“. Guten Hunger!!

Apfelkuchen

Für 1 Springform (24 cm Ø)

Für den Mürbeteig

  • 125 g Butter zzgl. Butter für die Form
  • 125 g Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

 Für die Füllung

  • 6–7 mittelgroße Boskop
  • 1/2 l Apfelsaft
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Vanillepulver

 Für das Topping

  • 200 g Sahne
  • 200 g Schmand
  • 1 TL Vanillepulver

Für den Teig Butter, Zucker und Ei mit den Knethaken des Handrührgeräts cremig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und mit den Händen unterkneten. Den Mürbeteig in die gefettete Springform geben und einen Rand formen, anschließend ca. 1 Stunde kühl stellen.

Inzwischen für die Füllung die Äpfel waschen, schälen, das Kerngehäuse entfernen und die Äpfel in Scheiben schneiden. Aus Apfelsaft, Puddingpulver und Zucker einen Vanillepudding nach Packungsangabe kochen und mit dem Vanillepulver verfeinern.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Äpfel in die Springform legen und den Pudding darüber verteilen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 50–60 Minuten backen. Inzwischen die Sahne steif schlagen, den Schmand unterheben und mit dem Vanillepulver aromatisieren. Sobald der Kuchen komplett abgekühlt ist, das Topping daraufstreichen.

SCHNÖRKELLOS UND OHNE SCHNICKSCHNACK

Am Ende gehen einem immer die Ideen aus.
5_Aufmacher-25804Das Kochbuch ist fast fertig, aber es fehlt noch ein letztes Rezept. Bei „Wraps & Rolls“ fehlte eine schöne, süße Rolle… etwas einfaches, schnelles; etwas, das lecker schmeckt und hübsch ausschaut… Ok, locker bleiben. Was sagt der Kühlschrank? – Eier und Sahne, leckere Beeren…. Vanille gibt´s auch noch… Alles klar! Zeit für einen Sommerklassiker…

baiser-1… einfach so, schnörkellos und ohne Schnickschnack. Bitteschön und guten Hunger!

XXX_Baiserrolle-25603

Baiserrolle mit Beeren

  • 4 Eiweiß
  • 200 g Zucker
  • 250 g Sahne
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 250 g gemischte Beeren

Den Backofen auf 180 °C vorheizen und ein Blech von 20 mal 30 Zentimetern mit Backpapier auslegen. Die Beeren waschen, verlesen und auf einem Tuch ausbreiten.

Das Eiweiß steif schlagen und dabei nach und nach den Zucker zugeben. Solange schlagen bis der Eischnee glänzende Spitzen zieht, wenn man den Rührbesen herausnimmt.

Den Eischnee in die Form streichen und in 15-20 Minuten backen. Er soll kaum Farbe nehmen, soll an der Oberfläche kross und im Inneren noch klebrig sein.

Dem Baiser auf ein Stück Backpapier stürzen, einige Minuten warten und das Papier vorsichtig von der Oberfläche lösen. Dabei versuchen, keine Löcher in den Boden zu reißen.

Die Sahne mit dem Vanillemark steif schlagen und auf dem abgekühlten Boden verteilen. Die Beeren darauf verteilen und den Boden von der langen Seite zu einer Rolle einrollen. Am gleichen Tag servieren.

SONNTAGMORGENS

Cookies and Cream with Crunchy Chocolate and Amarena Topping

Es ist schon eine Weile her…ELA_8827…aber unvergessen. Der Auftrag: Eine Fressorgie inszenieren für die Welt am Sonntag. Thema: Comfort Food gegen Herbstdepressionen! Text war fertig. Aber mein erster Fotoversuch war in der Redaktion durchgefallen, so dass mich kurz vor dem „ich besuche mal eine Freundin Wochenende“ die Ansage traf:

„Neu machen! Schnell!“

Dummerweise oder nein, zum Glück, blieb vorher kein Zeitfenster mehr, so dass ich meine Kamera einpackte, erstmal aufbrach und einen schönen Freitag verbrachte.

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Samstags musste dann etwas passieren… improvisieren war angesagt und wir liefen einfach durch den Supermarkt und packten alles ein, was bunt, kariesfördernd und kalorienhaltig war. Alles, was wir sonst niemals kaufen würden. Der Wagen war voll, das Budget gesprengt und der erste Teil des Auftrags erledigt. Sonntagsmorgens wurde angerichtet 😉 Voilà:
Eis…und aufgegessen:ELA_8326

…Das Rezept heißt übrigens „Cookies and Cream with Crunchy Chocolate and Amarena Topping“ und ihr findet es unter dem nächsten Bild. – Guten Appetit!!! 

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Cookies and Cream with Crunchy Chocolate and Amarena Topping

Für die „Cookies“

  • 140 g weiche Butter
  • 200 g Rohrzucker
  • ½ TL Salz
  • 2 Eier
  • Gewürze nach Belieben: z.B.:
  • Abrieb von einer Orange, 1 TL Zimt, 1 Prise Koriander
  • 350 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Chocolate Chips (wenn nicht vorhanden: geraspelte Schokolade)

Den Backofen auf 180-190 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Butter, Zucker, Salz, Eier und Gewürze schaumig rühren. Mehl und Mandeln einrühren. Zum Schluss die Chocolate Chips unterarbeiten. Den Teig mit zwei Löffeln auf das Blech setzen. Genügend Abstand lassen, da die Kekse etwas auseinander laufen. Die Kekse auf mittlerer Schiene backen, bis sie goldbraun sind. Das dauert etwa 15-20 Minuten. Abkühlen lassen und in einer luftdichten Dose aufbewahren.

Für die „Cream“

  • 250 ml Milch
  • 250 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 75 g Zucker
  • 6 Eigelb

Milch, Sahne, ausgekratzte Vanilleschote und Zucker aufkochen. In einer Rührschüssel die heiße Vanillemilch mit den Eigelben verrühren. Die Milch-Ei Masse über einem Wasserbad solange schlagen, bis sie beginnt dicklich zu werden. Vorsicht: Wird die Masse zu heiß, „gerinnt“ das Eigelb. Das Wasserbad am besten nicht zu heiß werden lassen und die Schüssel zwischendurch immer wieder anheben.

Die Masse auf Eis kalt rühren. Vanilleschote heraus nehmen. Die Masse am besten in der Eismaschine einfrieren. Falls keine Eismaschine vorhanden: Die Masse in den Froster oder die Tiefkühltruhe stellen und während des Frierens immer wieder mit dem Rührgerät oder dem Stabmixer aufrühren. So bleibt die Eismasse cremig.

Das Eis vor dem Servieren leicht antauen lassen und nochmals aufmixen. Nach Belieben Cookies nach Lust und Laune hinein bröseln. Die restlichen Cookies dazu servieren.

Neben Cookies kann man zusätzlich geriebene Schokolade zugeben. Auch superlecker Eiscreme mit gerösteten Kokosflocken, kandierten Zitrusfrüchte, süßem und leicht angedicktem Fruchsirup oder bunten Zuckerstreuseln.

Für die „Crunchy Chokolate“

  • 200 g Schokolade
  • 1 EL Öl
  • 100 g Cornflakes

Die Schokolade in der Mikrowelle oder über dem Wasserbad auflösen. Mit dem Öl verrühren. Die Cornflakes vorsichtig mit der flüssigen Schokolade mischen. Kleine Häufchen auf ein Backblech setzen und trocknen lassen. In einer luftdichten Dose aufbewaren.

Für die „Amarena Kirschen“

  • 1 Glas Kirschen
  • Zucker nach Geschmack
  • 1-2 EL Mondamin
  • Amaretto nach Geschmack

Die Kirschen auf ein Sieb geben. Den Saft mit Zucker und Amaretto abschmecken und zum Kochen bringen. Einige Esslöffel Mondamin mit Amaretto anrühren. Den kochenden Kirschsaft ganz leicht andicken. – Er soll nicht zu dick und puddinghaft werden. Aufkochen und vom Herd nehmen. Mit den Kirschen mischen. Heiß oder kalt servieren. Nach dem Abkühlen nochmals abschmecken.

Für die „Schokosauce“

  • 130 g Bitter-Schokolade
  • 250 ml Wasser
  • 70 g Zucker
  • 125 g Sahne
  • nach Belieben: 1 Msp Kardamom

Schokolade klein schneiden und in einen Topf geben. Die anderen Zutaten dazu geben und verrühren. Langsam und unter Rühren zum Kochen bringen. Solange köcheln lassen und weiterrühren bis die Soße eine cremige Konsistenz hat. Heiß oder kalt servieren.

Den Text könnt ihr hier lesen: http://elaruether.de/project/daskurzeglueckdesrauschhaftenessers