SCHNÖRKELLOS UND OHNE SCHNICKSCHNACK

Am Ende gehen einem immer die Ideen aus.
5_Aufmacher-25804Das Kochbuch ist fast fertig, aber es fehlt noch ein letztes Rezept. Bei „Wraps & Rolls“ fehlte eine schöne, süße Rolle… etwas einfaches, schnelles; etwas, das lecker schmeckt und hübsch ausschaut… Ok, locker bleiben. Was sagt der Kühlschrank? – Eier und Sahne, leckere Beeren…. Vanille gibt´s auch noch… Alles klar! Zeit für einen Sommerklassiker…

baiser-1… einfach so, schnörkellos und ohne Schnickschnack. Bitteschön und guten Hunger!

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Baiserrolle mit Beeren

  • 4 Eiweiß
  • 200 g Zucker
  • 250 g Sahne
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 250 g gemischte Beeren

Den Backofen auf 180 °C vorheizen und ein Blech von 20 mal 30 Zentimetern mit Backpapier auslegen. Die Beeren waschen, verlesen und auf einem Tuch ausbreiten.

Das Eiweiß steif schlagen und dabei nach und nach den Zucker zugeben. Solange schlagen bis der Eischnee glänzende Spitzen zieht, wenn man den Rührbesen herausnimmt.

Den Eischnee in die Form streichen und in 15-20 Minuten backen. Er soll kaum Farbe nehmen, soll an der Oberfläche kross und im Inneren noch klebrig sein.

Dem Baiser auf ein Stück Backpapier stürzen, einige Minuten warten und das Papier vorsichtig von der Oberfläche lösen. Dabei versuchen, keine Löcher in den Boden zu reißen.

Die Sahne mit dem Vanillemark steif schlagen und auf dem abgekühlten Boden verteilen. Die Beeren darauf verteilen und den Boden von der langen Seite zu einer Rolle einrollen. Am gleichen Tag servieren.

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SONNTAGMORGENS

Cookies and Cream with Crunchy Chocolate and Amarena Topping

Es ist schon eine Weile her…ELA_8827…aber unvergessen. Der Auftrag: Eine Fressorgie inszenieren für die Welt am Sonntag. Thema: Comfort Food gegen Herbstdepressionen! Text war fertig. Aber mein erster Fotoversuch war in der Redaktion durchgefallen, so dass mich kurz vor dem „ich besuche mal eine Freundin Wochenende“ die Ansage traf:

„Neu machen! Schnell!“

Dummerweise oder nein, zum Glück, blieb vorher kein Zeitfenster mehr, so dass ich meine Kamera einpackte, erstmal aufbrach und einen schönen Freitag verbrachte.

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Samstags musste dann etwas passieren… improvisieren war angesagt und wir liefen einfach durch den Supermarkt und packten alles ein, was bunt, kariesfördernd und kalorienhaltig war. Alles, was wir sonst niemals kaufen würden. Der Wagen war voll, das Budget gesprengt und der erste Teil des Auftrags erledigt. Sonntagsmorgens wurde angerichtet 😉 Voilà:
Eis…und aufgegessen:ELA_8326

…Das Rezept heißt übrigens „Cookies and Cream with Crunchy Chocolate and Amarena Topping“ und ihr findet es unter dem nächsten Bild. – Guten Appetit!!! 

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Cookies and Cream with Crunchy Chocolate and Amarena Topping

Für die „Cookies“

  • 140 g weiche Butter
  • 200 g Rohrzucker
  • ½ TL Salz
  • 2 Eier
  • Gewürze nach Belieben: z.B.:
  • Abrieb von einer Orange, 1 TL Zimt, 1 Prise Koriander
  • 350 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Chocolate Chips (wenn nicht vorhanden: geraspelte Schokolade)

Den Backofen auf 180-190 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Butter, Zucker, Salz, Eier und Gewürze schaumig rühren. Mehl und Mandeln einrühren. Zum Schluss die Chocolate Chips unterarbeiten. Den Teig mit zwei Löffeln auf das Blech setzen. Genügend Abstand lassen, da die Kekse etwas auseinander laufen. Die Kekse auf mittlerer Schiene backen, bis sie goldbraun sind. Das dauert etwa 15-20 Minuten. Abkühlen lassen und in einer luftdichten Dose aufbewahren.

Für die „Cream“

  • 250 ml Milch
  • 250 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 75 g Zucker
  • 6 Eigelb

Milch, Sahne, ausgekratzte Vanilleschote und Zucker aufkochen. In einer Rührschüssel die heiße Vanillemilch mit den Eigelben verrühren. Die Milch-Ei Masse über einem Wasserbad solange schlagen, bis sie beginnt dicklich zu werden. Vorsicht: Wird die Masse zu heiß, „gerinnt“ das Eigelb. Das Wasserbad am besten nicht zu heiß werden lassen und die Schüssel zwischendurch immer wieder anheben.

Die Masse auf Eis kalt rühren. Vanilleschote heraus nehmen. Die Masse am besten in der Eismaschine einfrieren. Falls keine Eismaschine vorhanden: Die Masse in den Froster oder die Tiefkühltruhe stellen und während des Frierens immer wieder mit dem Rührgerät oder dem Stabmixer aufrühren. So bleibt die Eismasse cremig.

Das Eis vor dem Servieren leicht antauen lassen und nochmals aufmixen. Nach Belieben Cookies nach Lust und Laune hinein bröseln. Die restlichen Cookies dazu servieren.

Neben Cookies kann man zusätzlich geriebene Schokolade zugeben. Auch superlecker Eiscreme mit gerösteten Kokosflocken, kandierten Zitrusfrüchte, süßem und leicht angedicktem Fruchsirup oder bunten Zuckerstreuseln.

Für die „Crunchy Chokolate“

  • 200 g Schokolade
  • 1 EL Öl
  • 100 g Cornflakes

Die Schokolade in der Mikrowelle oder über dem Wasserbad auflösen. Mit dem Öl verrühren. Die Cornflakes vorsichtig mit der flüssigen Schokolade mischen. Kleine Häufchen auf ein Backblech setzen und trocknen lassen. In einer luftdichten Dose aufbewaren.

Für die „Amarena Kirschen“

  • 1 Glas Kirschen
  • Zucker nach Geschmack
  • 1-2 EL Mondamin
  • Amaretto nach Geschmack

Die Kirschen auf ein Sieb geben. Den Saft mit Zucker und Amaretto abschmecken und zum Kochen bringen. Einige Esslöffel Mondamin mit Amaretto anrühren. Den kochenden Kirschsaft ganz leicht andicken. – Er soll nicht zu dick und puddinghaft werden. Aufkochen und vom Herd nehmen. Mit den Kirschen mischen. Heiß oder kalt servieren. Nach dem Abkühlen nochmals abschmecken.

Für die „Schokosauce“

  • 130 g Bitter-Schokolade
  • 250 ml Wasser
  • 70 g Zucker
  • 125 g Sahne
  • nach Belieben: 1 Msp Kardamom

Schokolade klein schneiden und in einen Topf geben. Die anderen Zutaten dazu geben und verrühren. Langsam und unter Rühren zum Kochen bringen. Solange köcheln lassen und weiterrühren bis die Soße eine cremige Konsistenz hat. Heiß oder kalt servieren.

Den Text könnt ihr hier lesen: http://elaruether.de/project/daskurzeglueckdesrauschhaftenessers

DAS EISUNIVERSUM – TEIL 2: GRANITE

Granité ist Crushed Ice mit Geschmack; das einfachste aller Eissorten, das sogar im 3-Sterne Kühlfach gelingt. Aus Obst- und Gemüsesäften, Fruchtpürees und Kräutersirups, aber auch aus Cidre, Wein, Sekt und Bier werden leckere Granités. 66_Orangengranitee-17693Mischt einfach Zutaten und Aromen, die Ihr lecker findet und die gerade Saison haben. Vollreife, pürierte Früchte sind perfekt, leckere Fruchtsäfte eignen sich ebenfalls super. Die Masse könnt Ihr übrigens nach Belieben abschmecken. Ihr solltet nur zwei Dinge wissen: 1. Eismassen schmecken in gefrorenem Zustand weniger süß als bei Raumtemperatur. Daher solltet Ihr sie immer etwas zu süß abschmecken. Und 2. Je mehr Zucker, desto cremiger wird das Granité, das sich ja eigentlich durch die kristalline Konsistenz auszeichnet. Irgendwann ist es dann ein Sorbet 😉 Experimentiert einfach, wie Ihr es gern esst. Beim Gefrieren müsst Ihr das Granité immer wieder auf. Sobald es gefroren ist, könnt Ihr es pur genießen oder als eiskalte Einlage für sommerliche Drinks verwenden. Hier ein paar Bilder, mit denen es in jedem Fall gelingen sollte:

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Das Rezept für etwa 6 Gläser Orangengranité geht so:
  • 500 ml frisch gepresster Orangensaft (von 5-6 Orangen)
  • fein abgeriebene Schale von 1 Bioorange
  • 75 g Zucker

Sechs Gläser oder Schalen kalt stellen. Den Orangensaft mit dem Orangenabrieb und dem Zucker aufkochen und anschließend abkühlen lassen.

Den Saft in eine flache Box geben und im Eisfach 1 Stunde anfrieren lassen. Das Orangengranité herausnehmen und mit einer Gabel aufrühren. Dabei die schon gefrorene Masse vom Rand mit dem noch flüssigen Saft vermengen.

Das Granité wiederum einfrieren und nach etwa 30 Minuten nochmals aufrühren. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis die Massen wie in groben Kristallen gefroren ist.

Das Orangengranité vor dem Servieren mit einer Gabel aufrühren, in die vorgekühlten Gläser oder Schalen geben und sofort servieren. Es schmeckt pur; ich mag es am liebsten aufgefüllt mit Limo, Saft oder Champagner.

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JETZT SOFORT IN DIESEM BLOG: DAS EIS UNIVERSUM – TEIL 2

…eine Reise zu fruchtigen Sorbets, eisigen Granites und zartschmelzenden Parfaits. Hier schonmal ein Appetithäppchen fürs Auge: Rote Bete-Granite… jetzt mit Rezept!beetroot-strawberry-granita_ELA_4176

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Für das Rote Bete Granité im Bild habe ich folgende Zutaten verwendet:

  • 350 g vollreife Erdbeeren
  • 1 EL Himbeersirup
  • 150 ml Rote Bete Saft
  • 40 g Ahornsirup

Sechs Gläser oder Schalen kalt stellen. Die geputzten und gewaschenen Erdbeeren, den Sirup, den Rote Bete Saft und den Ahornsirup pürieren.

Den Saft in eine flache Box geben und im Eisfach 1 Stunde anfrieren lassen. Das Granité herausnehmen und mit einer Gabel aufrühren. Dabei die schon gefrorene Masse vom Rand mit dem noch flüssigen Saft vermengen.

Das Granité wiederum einfrieren und nach etwa 30 Minuten nochmals aufrühren. Diesen Vorgang so oft wiederholen, bis die Massen wie in groben Kristallen gefroren ist.

Das Granité vor dem Servieren mit einer Gabel aufrühren, in die vorgekühlten Gläser oder Schalen geben und sofort servieren. Schmeckt lecker mit gekühltem Joghurt und frischen, leicht gezuckerten Beeren.

VON WARMEM EIS UND FROSTIGER BANANE – TEIL 1

…leckeres Eis – eine Frage des richtigen Timings…
eis-3Richtig gutes Eis zu machen (also perfektes Eis im Sinne eines Heston Blumenthals), gehört zu den anspruchsvolleren Dingen im Küchenalltag. Neidisch schauen wir zu, wie Heston mit flüssigem Stickstoff zartschmelzende Wunder vollbringt. Dabei hocken die meisten von uns in beengten Küchen, in denen es höchstens drei ständig vollgestopfte und abtaubedürftige Gefrierschubladen gibt. Die gute Nachricht: Es geht auch ohne Stickstoff. Mit ein paar einfachen Regeln, bekommt Ihr zwar nicht das ultimativ-weltbeste Nerd-Eis hin, aber garantiert besseres Eis als es in den meisten Eckeisdielen gibt. Was Ihr dafür tun müsst?

1. Räumt den Froster auf und kauft Euch eine Eismaschine für etwa 100 Euro. – Es lohnt sich!!!

2. Denkt Euch leckere Rezepte aus und verwendet gute Zutaten.

3. Das wichtigste: Esst das Eis frisch aus der Eismaschine oder zumindest am gleichen Tag auf. Es muss noch „warm“ und cremig sein. Nach etwa einem Tag im Froster wird selbstgemachtes Eis hart, da es – anders als Industrieprodukte – keine „Zusatzstoffe zur Konsistenzoptimierung“ enthält. Es bilden sich borstige Eiskristalle und das Eis zergeht nicht mehr auf der Zunge. Die einzige Möglichkeit, das Eis zu reanimieren, ist, es ganz auftauen zu lassen und noch einmal in der Eismaschine zu gefrieren. (Bei Eissorten mit frischem Ei nicht empfehlenswert!)

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Hier kommt noch mein Lieblingsrezept. Ohne Zucker und mit nur einer Zutat ist es wohl das einfachste Eisrezept der Welt:

6 braune Bananen schälen und mit dem Pürierstab zerkleinern. In der Eismaschine cremig gefrieren und sofort aufessen! Bon Appetit!

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Das war ein kleiner Einstieg in die Eiswelt. Demnächst gibt es an dieser Stelle eine Expedition zu Sorbet, Parfait und Co, das ultimative Eishörnchen, selbstgemachtes Krokant und noch mehr Eis-Rezepte.

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FRANKFURTER KRANZ

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Mehr Butter geht nicht… Naja, doch, falls man sich für die englische Buttercreme entscheidet – die besteht ja ausschließlich aus Butter und Zucker. Hier die klassische Creme-Variante aus einem Teil Butter und einem Teil Pudding. Wer Bedenken hat, dass die Creme grisselig werden könnte, liegt nicht ganz falsch. Achtet darauf, dass die Zutaten Zimmertemperatur haben. Besonders die Butter darf nicht zu kalt sein. Rührt die Butter mit dem Rührgerät richtig schön schaumig und gebt den Pudding nach und nach esslöffelweise dazu. Dann bekommt Ihr eine schöne, glatte Creme hin. Falls sie doch „abschmiert“, könnt Ihr sie in der Mikrowelle flüssig machen, kalt werden lassen und dann noch einmal aufschlagen. Das ist zwar nicht ideal, aber dann ist das halbe Pfund Butter wenigstens gerettet. Veredelt wird der Frankfurter mit selbst gemachtem Krokant! Wenn schon, denn schon!
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Zutaten für eine Kranzform von 26-28 cm

Teig:

200 g weiche Butter

150 g Zucker

Mark 1/2 Vanilleschote

Abrieb von 1/2 Zitrone und Orange

6 Eier

300 g Mehl

100 g Speisestärke

4 gestr. TL Backpulver

Johannisbeergelee oder Marmelade zum füllen

Coktailkirschen

Für den Krokant

100 g gehackte Mandeln

einige EL Zucker

Für die Buttercreme

1 Päckchen Puddingpulver

500 ml Milch

2 Eigelb

100 g Zucker

250 g weiche und zimmerwarme Butter

Den Ofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine Kranzform mit Butter ausstreichen und mehlieren. Butter, Zucker, Vanillemark und Zitruszesten schaumig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und zügig unterrühren. Den Teig die Springform füllen. 45-55 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und aus der Form lösen.

Das Puddingpulver mit etwas kalter Milch und Eigelben glatt rühren. Die restliche Milch mit der Vanille und dem Zucker aufkochen. Angerührtes Puddingpulver einrühren und einige Minuten unter Rühren kochen lassen. Pudding unter gelegentlichem Rühren auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Alternativ in ein kaltes Wasserbad stellen und rühren bis der Pudding Zimmertemperatur hat.

Die weiche Butter mit einem Rührgerät schaumig rühren. Löffelweise den Pudding dazu geben. Gerade am Anfang ist es wichtig, den Pudding nur langsam zuzugeben und immer erst dann weiter zu machen, wenn alles Pudding in die Butter eingearbeitet ist. Es besteht die Gefahr, dass sich Fett- und Wasserbestandteile der Crème trennen.

Für das Krokant die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett erhitzen. Mit einem Holzlöffel Rühren und nach und nach esslöffelweise Zucker dazugeben. Immer erst dann wieder einen Löffel Zucker, wenn der vorige vollständig karamellisiert ist. Solange fortfahren, bis die Mandeln mit Karamell umantelt sind. Auf Backpapier auskühlen lassen.

Den Kuchen zweimal durchschneiden und mit Johannisbeergelee bestreichen. Kuchen mit 2/3 der Creme füllen und wieder zusammensetzen. Etwas Crème in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Den Kranz mit der übrigen Crème einstreichen, mit Krokant ummanteln und mit Buttercreme und Kirschen verzieren.

Vor dem Servieren am besten einige Stunden an einem kühlen Ort durchziehen lassen.

Guten Appetit!!

FROHE OSTERN!

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Ein feines Küchlein für den süßen Zahn. Schnell gemacht, lecker und gerade richtig um den trüben Osternachmittag etwas aufzuhellen. Nehmt die Küchlein nur früh genug aus dem Ofen, damit der Schokokern schön flüssig bleibt. Guten Appetit und schönes Feiern!Schoko-ELA_1890Orangengratin-ELA_4146-2Schoko-ELA_1946Schoko-ELA_2197Schoko-ELA_1847

Hier noch das Rezept – nochmal aus der Landküche und damit von Reinhardt Hess:

Zutaten für 4 Portionen:

  • 300 g gemischte Beeren, außerhalb der Saison TK (Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren)
  • 4 EL heller Honig
  • 100 ml kräftiger Rotwein (ersatzweise Traubensaft)
  • 100 g Zartbitter-Schokolade
  • 50 g Butter
  • Butter und Mehl für die Förmchen
  • 2 Eier (Größe M)
  • 50 g Puderzucker
  • 50 g Mehl
  • 1. Die Beeren waschen, putzen und in einem Sieb abtropfen lassen. In einer Kasserolle den Honig erhitzen, den Rotwein aufgießen und kräftig aufkochen lassen. Die Beeren zugeben und darin schwenken, bis sie heiß sind. Die Kasserolle vom Herd nehmen und die Beeren abkühlen lassen.

2. Die Schokolade hacken und mit der Butter in eine Wasserbadschüssel geben. Die Mischung unter Rühren über dem heißen Wasserbad schmelzen lassen, die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Mischung etwas abkühlen lassen.

3. Den Backofen auf 220 °C (Umluft 200 °C) vorheizen. Hitzebeständige Portionsförmchen ausbuttern und mit Mehl ausstreuen, überschüssiges wieder aus den Förmchen schütteln. Die Eiergelb mit dem Puderzucker zu einer weißschaumigen Creme aufschlagen und unter die Schokoladen-Buttermischung ziehen. Die Eiweiß zu cremigem Schnee schlagen und zusammen mit dem gesiebten Mehl unterheben.

4. Den Schokoteig auf die Förmchen verteilen und in der Mitte des heißen Ofens ca. 10 Minuten backen, bis der Teig außen fest, das Innere aber noch flüssig ist. Die Küchlein auf Dessertteller stürzen und mit der kalten Beerenmischung umgießen. Warm servieren.

Aus: Die Landküche der Provence, Autor: Reinhardt Hess, Fotos: Manuela Rüther, Kosmos Verlag, 2013

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