Achtung, Achtung! Keine Panik!

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Pink Lady® Food Photographer of the Year 2014

ManuelaRuether_BlueSweetheartCabbage_ELA_1819_HighResFinalistImageGroße Freude! Dieser hübsche Spitzkohl hat beim diesjährigen Pink Lady® Food Photographer of the Year 2014 – Wettbewerb den ersten Preis in der Kategorie „Food in the Field“ bekommen. Leider konnte ich nicht zur Preisverleihung. Schade, denn ich hätte mir die Bilder, die letzte Woche in The Mall Galleries in London ausgestellt waren, gern angesehen. Nun ja…. vielleicht bietet sich ja nächstes Jahr die Chance…ELA_1819 Fotografiert habe ich den Spitzkohl eher zufällig in den Fischbacher Alpen in der Steiermark. Ich war 2011 dort bei Familie Froihofer zu Besuch. Wollte mir ansehen, wie Grubenkraut im Sonnenschein produziert wird und ärgerte mich über den dichtesten Nebel der Welt… Naja… ist alles für was gut 😉   FieldWinnerEher zufällig fiel mir auf, dass dieses Bild den 3. Preis in der Kategorie „Politics of Food“ ergattern konnte. Nochmal Freude!! Es entstand 2009 in der Altstadt Jerusalems. Zu sehen ist ein Palästinensischer Brotverkäufer und ein junger israelischer Soldat. Kein ungewöhnlicher Anblick in dieser unglaublichen Stadt. Mich faszinierte besonders das kindliche und vielleicht etwas unsichere Auftreten des Soldaten, der sich fast hinter seinem Gewehr zu verstecken scheint. Auf der anderen Seite blickt der viel ältere Brotverkäufer fast herausfordernd bis gelangweilt… Na ja, eine traurige Alltagsszene, wie ich finde.ELA_6682 Politics3RDDie folgenden Bilder haben es immerhin auf die Shortlist geschafft. Übrigens alles Bilder, die eher nebenbei oder zumindest nicht im Auftrag entstanden sind. In der Kategorie „Food Bloggers“ sieht man hier meinen Vater beim Wursten .ELA_6426Weintrauben, die auf einem Weingut in Tarragona lagern in der Kategorie „Errazuriz Wine Photographer“.
ELA_8463 Herr Metternich aus der Naturmetzgerei Hennes bei der Flönz Herstellung in der Kategorie „The Phillip Harben Award for Food in Action“.Blutwurst_10002Vielen Dank an die gnädige Jury!

Lohnenswert ist ein Blick auf die anderen tollen Bilder. Hier also die links zu den anderen Gewinnern und zu den 400 Bilder, die es auf die Shortlist geschafft haben. Viel Spaß!!!

 

HASENALARM

OsternKleine, süße Quark-Osterhasen, Krapfen und Schnecken gibt´s hier heute, passend zum sich nähernden Ostereiersuchen. Ein Quark-Öl-Grundteig, einmal pur, einmal aufgewickelt und einmal fritiert und in Zimtzucker gewälzt… nachzulesen in der aktuellen „Einfach Hausgemacht“. Und so geht das los: Alle Zutaten außer dem Mehl und dem Backpulver vermischen.
ELA_5330 Mehl dazu…ELA_5337…und kneten.ELA_5347 Zutaten-Capture0089Tataaaaa…. jetzt darf kreativ gewerkelt werden…. Schnecken-Capture0067 Hasen-Capture0025 Krapfen-Capture0045

Und hier die Rezepte, die ich dankend aus der aktuellen Einfach Hausgemacht weitergeben möchte:

Grundrezept Quark-Ölteig 

  • 150 g gut ausgepressten Quark
  • 6 EL Milch
  • 6 EL Öl
  • 75 g Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • etwas abgeriebene Schale von unbehandelten Zitrusfrüchten
  • 1 Prise Salz
  • 300 g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Für den Teig den Quark, die Milch, das Öl, den Zucker, Vanillemark, Zitrusabrieb und das Salz verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und unter die restlichen Zutaten kneten.

Für die Schnecken 150 g Marzipanrohmasse mit etwas Rum und einigen Esslöffeln Orangensaft glattrühren. Den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit 50 g gehackten Mandeln und 75 g in Rum eingelegten Rosinen bestreuen. Anschließend aufrollen und in 16 Scheiben schneiden. Diese auf ein Backblech legen und bei 180 °C 15-20 Minuten backen. Anschließend mit Puderzuckerguss bestreichen.

Für die Hasen den Teig in 16 gleichgroße Stücke teilen und zu Kugeln drehen. Diese zu einer Seite spitz ausformen. Von der Mitte bis zur Spitze hin einschneiden. Jeweils ein Stück mit der Rundung nach unten in die Öffnung der Spitze eines zweiten Stücks legen. Rosinen als Augen andrücken. 1 Eigelb mit etwas Milch verquirlen. Die Hasen damit bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa 20-25 Minuten backen.

Für die Krapfen einen Apfel reiben und unter den Teig kneten. Fritieröl in einem Topf auf 175 °C erhitzen. Den Teig zu Bällchen formen und goldbraun fritieren. Anschließend in Zimtzucker wälzen und frisch genießen.

Guten Appetit!

 

SÜSSE ERSTHELFER

Endlos lange Tage mit Husten, Schnupfen und Fieber… 7541…da sind sie wieder, die kleinen, fiesen Mist-Viren. Trollt Euch! Das famose Zwiebelsaftmedikament („diy“ – Zwiebeln auf der Heizung entsaften…) steht noch auf der Testliste. Als Ersthilfe gibt es Eis! Gute Besserung! 7543 Vanilleschote auskratzen und mit der Milch und der Sahne aufkochen.7564 7599 Die Eier trennen und mit dem Zucker verrühren.7606 Die heiße Vanillemilch einlaufen lassen und dabei ständig rühren.7619 7623 7636 Die Milch-Eimasse auf dem Wasserbad solange rühren, bis sie leicht dicklich wird.7653 Man nennt das auch „zur Rose abziehen“, da sich eine Art Rosenmuster bilden sollte, wenn man auf den Löffel pustet. – Wird heutzutage aber nicht mehr so beschrieben, da zu unhygienisch.7890 Cremig gefrieren und soweit nicht anders angeordnet, 3 mal täglich aufessen.7924

Wer sich übrigens immer noch fragt, ob er eine Eismaschine braucht. JA – ihr braucht unbedingt eine, denn der nächste Sommer kommt bestimmt.18386 Und hier nochmal das Rezept zum Mitschreiben.

Vanilleis 

  • 250 ml Milch
  • 250 ml Sahne
  • 80 g Zucker
  • 4 Eigelb
  • 1 Vanilleschote

Die Vanilleschote mit einem scharfen Messer der Länge nach aufschlitzen und das Vanillemark herausschaben.

Die Milch und die Sahne mit dem Vanillemark und der ausgekratzten Vanilleschote aufkochen.

Die Eigelbe mit dem Zucker verrühren und mit der Milch-Sahne Mischung in einer großen Rührschüssel kräftig verquirlen.

Die Schüssel auf ein heißes Wasserbad setzen und die Creme so lange rühren, bis die Masse dicklich wird. Anschließend auf Eiswürfeln kalt rühren und die Masse in der Eismaschine oder im Froster cremig gefrieren. Das dabei immer wieder mit einem Mixstab aufrühren. Solange weitermachen, bis es cremig gefroren ist.

Falls das Eis im Tiefkühlschrank zu fest geworden ist, einfach 5-10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen und noch einmal cremig rühren. Das funktioniert super mit einem Stabmixer. Das weiche und aufgemixte Eis dann vor dem Servieren noch einmal 15-20 Minuten in das Eisfach stellen, damit es nicht zu weich ist.

TIPP: Juhuuu, wie immer könnt ihr aus diesem Eisgrundrezept ganz viele Eisorten kreieren…. aber dazu demnächst mehr 😉18032

JAKOB ORANGE

Jakobsmuscheln am Start? Dann ab an den Herd, Mittagessen kochen 😉
Fisch_ELA_8181Dieses Rezept ist super einfach und ideal, falls man sich später am Tag noch ein bisschen Bewegen möchte. Ihr braucht dazu zwei Handvoll jungen Spinat, eine Zwiebel, eine Hand voll geröstete Nüsse und 2 Orangen….Jakob-1 …wie immer etwas frisch gemahlenen Pfeffer, Salz, leckeres Olivenöl und ein paar Zweige Thymian. Alles vorbereiten, wie oben zu sehen ist.Fisch_ELA_8234 Am besten Ihr arbeitet parallel mit zwei Pfannen. In der ersten dünstet Ihr zuerst die Zwiebeln an und lasst den Spinat darin zusammenfallen. Würzt mit Salz, Zucker, Pfeffer und mit 1-2 Esslöffeln frisch gepressten Orangensaft.Fisch_ELA_8248 Zum Schluss kommen die Orangenfilets und die Nüsse rein. Und ihr schmeckt das ganze nochmal ab. Parallel habt ihr in der zweiten Pfanne schon Olivenöl und Thymian erhitzt. ELA_8276

Die Jakobsmuscheln werden auf jeder Seite 1-2 Minuten heiß angebraten, dann nehmt Ihr sie vom Feuer, werft ein gutes Stück Butter rein, schwenkt noch 1 Minute und richtet alles an… Voilà! Noch ein paar Nüsse oben drüber, ein bisschen grobes Salz drauf und ab in den Bauch! Viel Spaß mit den kleinen Leckerbissen! Und hier nochmal das Rezept im Ganzen!:ELA_8354

Getauchte Jakokobsmuscheln mit jungem Spinat, Nüssen und Orangen

Für die Muscheln:

  • 12 getauchte Jakobsmuscheln
  • einige Zweige Thymian
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Fleur de Sel
  • frisch gemahlener Pfeffer

Für den Spinat:

  • 4 handvoll junger Spinat
  • 1 Schalotte
  • 2 Orangen
  • 2 EL gemischte Nüsse
  • 1 Prise Zucker
  • Olivenöl und Butter zum Braten

Die Muscheln wie auf den Bildern beschrieben aus den Schalen lösen: Um die Muschel zu öffnen, mit einem Messer entlang der Muschelschale schaben bis der Muskel durchtrennt ist und sich der Deckel löst. Den Deckel abnehmen und die Muschel vollständig herauslösen. Die Muschel putzen, dabei den  orangenen Rogen nicht abtrennen. Anschließend vorsichtig abwaschen, trocken tupfen und bis zum Braten beiseite legen.

Den Spinat waschen und trocken schleudern. Die Schalotte schälen und würfeln. Die Orangen schälen und filetieren. Den Saft aus den Orangenresten herauspressen und aufbewahren. Die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten und hacken.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten und mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen. Den Spinat dazu geben und solange weiterbraten, bis er zusammengefallen ist. Zwischendurch 1-2 Esslöffel Orangensaft dazugeben. Am Ende die Nüsse unterrühren.

Gleichzeitig die Jakobsmuscheln braten. Dazu wiederum Olivenöl und die Kräuterzweige in einer Pfanne erhitzen und die Muscheln von beiden Seiten scharf anbraten. Sie sollen eine schöne Farbe bekommen. Die Hitze reduzieren, etwas Butter in die Pfanne geben und die Muscheln mit Fleur des Sel, Pfeffer und etwas Zitronensaft würzen. Die Muscheln etwa 1-2 Minuten nachbraten und sofort mit dem Spinat servieren.

DEM HEILIGEN JAKOBUS

Man weiß ja nie, wohin es einen führt. Für diejenigen, die den Jakobsweg pilgern, hier ein wichtiger Hinweis…. ihr solltet unbedingt bis zum Cap Finisterre weiterlaufen, um dort eine Jakobsmuschel aus dem Wasser zu holen und diese nach Hause mitzubringen. So zumindest habe es mittelalterliche Zeitgenossen gemacht, um daheim mit der Schale der Jakobs- oder Pilgermuschel (dem Wahrzeichen des heiligen Jakobs) anzugeben. Fisch-1…naja, es ist unwahrscheinlich, dass Ihr Euch in nächster Zeit auf den Jakobsweg stürzt, oder? Es ist schon eher möglich, dass sich jemand, der das hier liest, umgehend ein paar Jakobsmuscheln in die Pfanne werfen möchte?! Fisch-2 Nur zu – aber nehmt die Richtigen. Nicht etwa irgendwelche Jakobsmuschel-Verwandte aus fieser Aquakultur. Nein, echte, fette, „getauchte“ Jakobsmuscheln, die auf den schönen Namen Pecten maximus hören. Die sind – wie alles gute – mittlerweile nicht mehr so zahlreich, weshalb sie ein halbes Jahr Schonzeit haben. Vor den Küsten Schottlands, Irlands und Frankreichs werden sie zwischen Oktober und März per Hand von Tauchern eingesammelt. Diese hier auf den Bildern kamen übrigens per Express-Versand aus der Bretagne. Frisch, schwer, fest verschlossen. Sie rochen nach nichts, außer nach salzig-frischem Meer! Ein großes Fest!!! Fisch-3Doch was tun damit? – Als erstes schneidet ihr mit einem kleinen Messer einmal entlang der Öffnung, um den Schließmuskel zu kappen. Dann klappt ihr die Schalen auseinander und schabt die Muschel  heraus, ohne sie zu beschädigen. Ist ganz einfach! Flutsch… da ist das gute Stück schon draußen. Jetzt wird alles abgetrennt, AUSSER dem leuchtend roten und leckeren Rogen. 5-Fisch_ELA_7393 Fisch-4So, fertig… weiter geht es morgen mit einem tollen Rezept: Jakobsmuscheln mit Spinat, Orangen und Nüssen.
Fisch_ELA_8198So schön, oder? Respekt vor diesen Lebewesen. Ich möchte nicht sentimental werden, aber es tut mir doch jedes Mal etwas leid, sie zu essen…. Bis morgen! Fisch_ELA_7505